Energy-Label

Darf’s auch smart sein?

Die Industrie am Standort Deutschland arbeitet bereits mit intelligenten Lösungsansätzen zur Energieeffizienz und Ressourcenschonender Produktionsweise. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Grundlagenforschungen, die das "Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie" erarbeitet hat. Die Erkenntnisse aus diesen Forschungen bildeten die Basis des Konzeptes "Faktor vier". Demnach kann inzwischen mit der gleichen Menge heute eingesetzter Ressourcen viermal mehr produziert werden bzw. der aktuelle Lebensstandard ist mit nur einem Viertel der eingesetzten Ressourcen realisierbar. Mittlerweile wird sogar das Konzept "Faktor zehn" diskutiert. Aber auch Wasser, Material sowie Betriebs- und Hilfsstoffe gelten heute neben Energie als wichtige Ressourcen, deren Verschwendung innerhalb der Produktion vorgebeugt werden kann. Das zeigt beispielsweise das so genannte Aachener Modell zur Ressourceneffizienten Produktionstechnik, das die verschiedensten Verbrauchsgruppen innerhalb des Produktionsprozesses einer Bilanz unterzieht. Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der Rheinisch Westfälischen Universität Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen setzen in diesem Zusammenhang die ökologisch-ökonomischen Trends.
So entstehen heute intelligente und völlig neue Produkte von hoher ökologischer Qualität. Die produzierenden Unternehmen und auch der Handel können wichtige Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch wie können wir Konsumenten optimal auswählen?
Damit die Unternehmen und auch der Handel ihre neuen Stärken kommunizieren können, haben wir zwei Labels entwickelt. Mit dem Label "low power product" kann der Käufer darüber informiert werden, wie viel weniger Energie als bisher üblich für die Herstellung des Produkts, das er in seiner Hand hält, benötigt wurde. Die Erkenntnis, dass in die CO2-Bilanz eines Produkts innerhalb des Produktionsprozesses viele weitere Verbrauchsgruppen, wie beispielsweise der Transport und die Logistik, einfließen, ließ uns darüber hinaus das Label "low carbon footprint" konzipieren. Indem die beiden Labels eine Maßeinheit kommunizieren, helfen sie Unternehmen, Richtwerte festzulegen und innerhalb der betrieblichen Abläufe detaillierte, die Umwelt schonende Ergebnisse transparent zu machen. Der Kunde kann optimal auswählen. Das wäre smart!






Urheberrecht: (siehe auch Impressum)
Die beiden Energie-Label unterliegen in ihrer Form und Idee wie hier vorgestellt der "Arbeitsgemeinschaft Island" des Max-Planck-Gymnasiums Trier. Das Kopieren beider Energie-Labels ist nicht gestattet. Sie unterliegen dem Urheberrecht. Die Rechte für die Idee der "Arbeitsgemeinschaft Island" des Max-Planck-Gymnasiums Trier liegen ebenfalls bei der Arbeitsgemeinschaft.

Text, Design und Umsetzung: Klaus Wollscheid und Chris Monzel